Die Chesa Fonio wurde vormals als Pflegeheim benutzt und später der Kirche geschenkt. Nach der Zusammenlegung der evang. Kirchgemeinden Sils/Silvaplana/Champfèr bildete sich ein Initiativkomitee mit dem Ziel, aus dem Haus eine Alterswohngemeinschaft für mehrheitlich einheimische Senioren zu machen.
Gleichzeitig wurde im Auftrag der Andrea-Robbi-Stiftung ein Museumstrakt angebaut und der Robbi-Stiftung verkauft. Das Andrea Robbi Museum, dessen ursprüngliches Ziel es war, das Werk des einheimischen Malers und Zeichners einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, wurde 2018 ins Sils Museum überführt. Der ursprüngliche Zweck erhielt eine thematische Erweiterung: Die Werke Andrea Robbis dienen nun vermehrt als Ausgangspunkt, um ausgesuchte Aspekte der Kulturgeschichte von Sils und dem Oberengadin zu erzählen und aufzuzeigen.
Heute ist das Haus eine Mischform von Alterswohnungen, einem Kulturbüro und dem Museumsbetrieb und Büros aus dem Gesundheitswesen.