Im Siedlungsinventar als schützenswerte Baute verzeichnet, bewahrt das Haus bis heute viel von seiner ursprünglichen Substanz. Wenig ausgebaut präsentiert es sich mit einem renovierten, aber vollflächig vorhandenem Suler sowie mit einer Scheune und Ställen im Keller – beides im Originalzustand. Im Erdgeschoss lässt sich die ursprüngliche Wohneinteilung klar erkennen – ein stilles Zeugnis früherer Alltagsstrukturen.
2014 erhielt das Gebäude ein modernes Update durch den Einbau einer Wärmepumpe. Acht Jahre später, 2022, folgte die Integration einer leistungsstarken Inndach-Photovoltaikanlage mit 54 kW Leistung. Trotz der teils langen Schneedecke im Winter liefert sie jährlich nahezu 40’000 kWh Strom – das entspricht dem 2,5-fachen des eigenen Jahresbedarfs und macht das Haus zu einem Paradebeispiel nachhaltiger Energieversorgung in historischer Hülle.