Das Quartier Mariöl bindet sich als Dorfkern-Erweiterung an das alte Dorf von Zuoz an. Die dichte räumliche Sequenz wird weitergeführt, in öffentlichen und halböffentlichen Räumen gestaltet, den Strassen und dem zentralen Garten. Sechs neue Bauvolumen ordnen sich dem öffentlichen Raum unter.
2006: Die Chesa Mariöl Sur bindet sich direkt an die Platzfolge des Dorfes an und führt in das Quartier über. Die Wohnungen bestehen aus einem Ost-West gerichteten, mit grossen Öffnungen versehenen Wohnraum aus Beton in Anlehnung an die alte „cuort“; der Nachtbereich ist aus Holz.
2013: Die Chesa Mariöl 3 ist ein von vier seriell aneinander gefügten Bauten mit Geschosswohnungen.
2021: Die Chesa Mariöl 6 ist der Abschlussbau. Im Erdgeschoss befindet sich eine Galerie.
Die Bauten sind aus Sichtbeton, teilweise auch im Inneren. Sie sind formal eigenständig, lehnen sich thematisch und volumetrisch an das Engadiner Haus an.